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Marcus Pretzell Roadshow-Finale in Ostwestfalen-Lippe

MP SHS Vortrag1aSeit März tourt er durch die Republik und erzählt den Wählern, was er an der EU in ihrer jetzigen Form für dringend verbesserungswürdig hält.

Über 30 Orte hat er in sieben Bundesländern besucht, mit über 4000 Menschen darüber diskutiert, was sich in der EU ändern müsse.

Von Ostwestfalen-Lippe über Erfurt, Köln, das Ruhrgebiet, dazwischen mal eben nach Bonn, dann Homburg, Hanau, Neuwied, den Niederrhein, nach Münster, in den Westerwald, Aachen, das Sauerland und wieder ins Münsterland führte der Wahlkampf den NRW-Spitzenkandidaten der AfD-Bundesliste für die Europawahl.

 

Am Freitag, 23. Mai 2014, fand seine Roadshow ihren Abschluß im heimatlichen Bezirksverband in Schloss Holte-Stukenbrok.

"Weniger EU ist mehr Europa"

lautet Pretzells Motto, dabei legt er großen Wert darauf, dass er keineswegs ein Europa-Skeptiker sei, lediglich EU-skeptisch.

Das Mitglied des Bundesvorstands steht vor allem für Rechtsstaatlichkeit und Demokratie. So unterstreicht er, dass das Europäische Parlament für ihn zwar das „demokratischste Gremium" in der EU sei, dies aber bei weitem nicht bedeute, dass es demokratisch sei.

Er kritisiert das unterschiedlich gewichtete Stimmrecht der Mitgliedsstaaten, wonach ein Land eine Stimme habe, die Bevölkerungsgröße aber keine Rolle spiele: „Ziehen Sie um nach Malta und Sie verzehnfachen Ihr Stimmgewicht" veranschaulicht er. „Aber nur, wenn Sie mitkommen, damit wir Sie auch wählen können" ruft jemand dazwischen.

Pretzell kommt gut an bei den Menschen im Saal, das war auf der gesamten Roadshow zu spüren.

„Er ist einer von uns - von ihm fühle ich mich wirklich vertreten", attestiert eine Zuhörerin nach seinem Vortrag.

„One man, one vote" - erst wenn dieses Prinzip in der EU Beachtung findet, sieht Pretzell die Basis Demokratie wiederhergestellt. Und dafür ist er bereit zu kämpfen.
Einen europäischen Superstaat mit 500 Mio Einwohnern und 24 Amtssprachen will er nicht. Für ihn hat Subsidiarität Vorrang, erklärt er auf Nachfrage aus dem Publikum.

"Besser anders weiter EU!"

will er als Europa-Abgeordneter für die AfD daran mitwirken, dass neue, verlässliche Verträge geschlossen werden. Den bestehenden räumt er keine Chance mehr ein:

"Der Vertrag von Lissabon, die Kopenhagener Kriterien, die Maastrichter ... sind inzwischen unzählige Male gebrochen worden." Da sei eine Schamgrenze verletzt, die man nicht mehr kitten könne. Folglich müsse man sich an einen Tisch setzen und ein neues Fundament Podium beim Roadshow-Finale: ??? (vlnr)für die EU schaffen.

Die Diskussion auf dem Podium (Foto vlnr: Michael Frede, Gummersbach; Bernd Essler, Düren; Kerstin Garbracht, Düsseldorf; Marcus Pretzell, Bielefeld; Georg Rust, Versmold; Hans-Willi Knaup, Paderborn), als auch mit dem Publikum offenbart große Zustimmung zu den Positionen von Marcus Pretzell. Das zeigt eine erste "Volksabstimmung" im Saal - genauso, wie eine zweite, die zu einem einstimmigen Ergebnis führt:

Marcus Pretzell ins Europa-Parlament!

 

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