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Beitrag in der Neuen Westfälischen vom 11.04.2014 (online 13.04.2014)

Die Neue Westfälische veröffentlichte am Freitag, den 11.04. unter dem Titel "Der rechte Rand setzt auf die AfD" einen Artikel in ihrer Printausgabe, der in mehrerlei Hinsicht fehlerhaft ist. Neben zahlreichen diffamierenden und wertenden Äußerungen zur AfD werden auch offensichtlich falsche Behauptungen in Bezug auf meine Person erhoben.

http://www.nw-news.de/owl/10933289_Der_rechte_Rand_setzt_auf_die_AfD.html?em_cnt_page=2

So heißt es in dem besagten Artikel: Einerseits warnt er vor einer "zunehmenden Islamisierung" und einer "Multikulti-Gesellschaft", andererseits bezeichnet er einen Austritt Deutschlands aus der Europäischen Union als "außenpolitischen Amoklauf".

Die mir zugeordneten Zitate zu zunehmender Islamisierung und einer Multi-Kulti-Gesellschaft gibt es von mir nicht. Es gibt sie nicht auf der Farage-Veranstaltung, wie jeder auf youtube überprüfen kann und es gibt sie auch sonst nicht.

http://www.youtube.com/watch?v=cXYpGWWCgu0

Weiter heißt es: Etwa zwei Jahre war Pretzell Mitglied der FDP in Bielefeld-Schildesche. Dort wird er als äußerst "ehrgeizig und bestimmend" beschrieben. Bereits nach drei internen Sitzungen habe er kundgetan, dass er "demnächst Bundestagsabgeordneter werden würde", erinnert sich ein FDP-Mitglied. Als daraus nichts wurde, sei er wieder ausgetreten.

Richtig ist zunächst, dass ich Mitglied der FDP in Bielefeld-Schildesche war. Wahr ist aber auch, dass ich dort nie für ein Mandat kandidiert habe und bereits nach sehr kurzer Zeit aufgrund eines Wohnortwechsels den Kreisverband wechselte. Auch im neuen Kreisverband Gütersloh habe ich mich nie für Amt oder Mandat beworben, wenn man mal davon absieht, dass ich für die Partei im vergangenen Kommunalwahlkampf als chancenloser Direktkandidat für die Stadtratswahl in Werther angetreten bin, damit die Kandidaten der Reserveliste in den Rat einziehen konnten. Schließlich bin ich wieder nach Bielefeld umgezogen und dann aus der FDP ausgetreten. Meine Auftritt zu Veranstaltungen beschränkten sich auf eine handvoll Gelegenheiten. Politisch wirklich aktiv bin ich in der FDP nie gewesen. Bei genauerem Hinsehen auf die dort aktiven Mitglieder erklärt sich aber leicht der Zustand dieser Partei, die offenbar öffentliche Aufmerksamkeit nur noch darüber generieren kann, dass sie in der Presse anonym unwahre Behauptungen aufstellt, um den politischen Gegner zu diffamieren. Ein schäbiges Bild gibt dabei auch der von der NW hier dargebotene Journalismus ab. Für jeden halbwegs kundigen Beobachter der politischen Szene in Bielefeld ist klar, dass ich in der FDP nie eine relevante Rolle gespielt habe, geschweige denn ein Bundestagsmandat angestrebt habe.

 

Schließlich bezeichnet die Zeitung meinen Vorstandskollegen als extrem rechts. Diese Bezeichnung hat rein beleidigenden Charakter und sagt möglicherweise mehr über den Schreiber als den Beschriebenen aus.

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